Willkommen in der Nordstadt

im Rahmen von Starke Quartiere – Starke Menschen

 

 

 

 

 

 

Nach Deutschland kommende EU-Bürgerinnen und -Bürger haben im Herkunftsland oft Ausgrenzung erfahren und erleben auch in den Ankunftsstädten schwierige Lebensbedingungen. Ein Trägerverbund aus Caritas, Diakonie, dobeq, GrünBau, Jobcenter und Stadt Dortmund bietet den Menschen Beratung und Unterstützung. Die zentral im Ankunftsquartier gelegene ökumenische Anlaufstelle „Willkommen Europa“ ist Ausgangspunkt für die aufsuchende Arbeit und Anlaufpunkt für die Zielgruppe.
Über das „9-Schritte-Verfahren zur Erwerbsintegration“ und mit dem Ziel guter Erwerbs- und Teilhabeperspektiven klärt ein sprachkompetentes, multiprofessionelles Team die Lebenssituation der Zuwandernden und vermittelt sie in passgenaue Maßnahmen.

Dortmunder „9-Schritte-Verfahren“:

1. Frühzeitig antreffen, erreichen
2. Vertrauen bilden, sofortigen Einstieg in Sprachförderung sichern
3. Orientieren, motivieren
4. Individuelle Integrationsausgangslage klären
5. Qualifikationen, Kompetenzen feststellen, überprüfen, bilanzieren
6. Individuellen Förder-/Integrationsplan erarbeiten, Bewerbungsverfahren starten
7. Kompetenzen sichtbar machen, fördern
8. Arbeitsmarktintegration initiieren, schrittweise umsetzen
9. Nachhaltigkeit, Stabilisierung, Nachbetreuung

Teil des Projektes ist auch die Kompetenzfeststellung (s. Punkt 5). Sie hat sich als ein hilfreiches Instrument für die Arbeitsmarktintegration etabliert. Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat mit Ergebnisdokumentation zu den gezeigten Fähigkeiten und Potentialen sowie Empfehlungsschritte bei der Unterstützung in den Arbeitsmarkt.

Das multiprofessionelle Team berät auch in der Muttersprache.

Unsere Ansprechpartner:

Ute Lohde
Tel. 0231 840 96 35

Kerstin Pipjorke
Tel. 0231 28 86 37 18

Nicoleta Moreira da Silva (rumänisch)
Tel. 0152 382 541 86

Ivaylo Dimitrov (bulgarisch)
Tel. 0152 382541 30

Die im Projektverlauf stetig weiterentwickelte „Dortmunder Gesamtstrategie EU-Zuwanderung“ strukturiert die Verzahnung der Projektakteure mit weiteren zentralen Projekt- und Regelstrukturen.