Arbeitsmarktdienstleistungen

Im Bereich der Arbeits­markt­dienst­leistungen und der inno­va­ti­ven Pro­jek­te ver­folgt die Grün­Bau gGmbH  einen ganz­heit­li­chen Ansatz, der die gesam­te Lebens­welt der Men­schen im Fokus hat.

Arbeitsmarktdienstleistungen und innovative Projekte

Die Grün­Bau gGmbH tritt ins­be­son­de­re für Kin­der- und Jugend­li­che, lang­zeit­ar­beits­lo­se Men­schen mit Min­der­qua­li­fi­zie­rung, Allein­er­zie­hen­de, Per­so­nen mit Migra­ti­ons- und Flucht­hin­ter­grund sowie Men­schen mit Behin­de­rung ein. Im Bereich der Arbeits­markt­dienst­leistungen und der inno­va­ti­ven Pro­jek­te ver­folgt die Grün­Bau gGmbH dabei einen ganz­heit­li­chen Ansatz, der die gesam­te Lebens­welt der Men­schen im Fokus hat.

Der Grund­ge­dan­ke aller Pro­jek­te, Maß­nah­men und Pro­gram­me ist hier­bei: „Kei­ne Sand­kas­ten­spie­le! – Kei­ne insze­nier­ten Situa­tio­nen“ Das bedeu­tet, dass mög­lichst alle Teil­be­rei­che einen rea­len Arbeits­cha­rak­ter haben und auf Nach­hal­tig­keit ange­legt sind. Die Men­schen arbei­ten an rea­len Pro­jek­ten und in rea­len Arbeits­si­tua­tio­nen.

Dar­über hin­aus beschäf­tigt sich die Grün­Bau gGmbH mit einer Viel­zahl inno­va­ti­ver Pro­jek­te und neu­en Ansät­zen bei der Inte­gra­ti­on von Men­schen in den Arbeits­markt, wie z.B. der Digi­ta­li­sie­rung der Arbeits­welt, dem Urban Gar­de­ning oder sozi­al­raum­ori­en­tier­ter Arbeits­wei­sen.

Zu unse­ren Kooperationspartner*innen und Auftraggeber*innen gehö­ren unter ande­rem:

  • Job­cen­ter Dort­mund
  • Bun­des­agen­tur für Arbeit
  • Regio­na­ler Ein­kauf Düs­sel­dorf (REZ)
  • Euro­päi­sche Uni­on
  • Bezirks­re­gie­run­gen
  • Minis­te­ri­en
  • Stif­tun­gen
  • Ver­ga­be­stel­len
  • Unter­neh­men aus der frei­en Wirt­schaft

Ansprechpartner*Innen:

Frank Plaß – Betriebs­lei­ter
02 31 . 8 40 96–0

Koope­ra­ti­ons­part­ner:
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Logo dobeq
Geför­dert und unter­stützt durch:
Logo Jugendberufshaus
Logo JobCenter

AhfJ »plan B aktiv«

Logo plan B aktivDie Akti­vie­rungs­hil­fe plan B aktiv wird gemein­sam in Koope­ra­ti­on mit der dobeq GmbH durch­ge­führt und bie­tet jun­gen Men­schen die Mög­lich­keit, sich schritt­wei­se und indi­vi­dua­li­siert dem Hil­fe­sys­tem wie auch dem Arbeits­markt zu nähern.
Die Bie­ter­ge­mein­schaft arbei­tet hier­bei eng und koope­ra­tiv mit dem Job­cen­ter Dort­mund und wei­te­ren Partner*innen zusam­men.

Die Ziel­grup­pe besteht aus maxi­mal 28 Teilnehmer*innen, die nicht akut psy­chisch erkrankt sind, aber in der Ver­gan­gen­heit psy­cho­so­zia­le Hil­fe­stel­lung benö­tigt haben oder bei denen eine psy­chi­sche Erkran­kung noch nicht dia­gnos­ti­ziert ist. Die Betref­fen­den fal­len häu­fig dadurch auf, dass sie auch vom Bedarfs­trä­ger (hier das Job­cen­ter Dort­mund) nicht mehr erreicht wer­den kön­nen bzw. der Bedarfs­trä­ger bei ihren Kun­den kei­ne Mög­lich­kei­ten der wei­te­ren För­de­rung sieht.

Ziel­grup­pe

Die Maß­nah­me ist kon­zi­piert für Men­schen unter 25 Jah­ren, die Regel­leis­tun­gen aus dem SGB II bezie­hen und bis­her auf­grund psy­chi­scher Pro­blem­la­gen mit den ihnen ange­bo­te­nen arbeits­markt­po­li­ti­schen Maß­nah­men beruf­lich und sozi­al nicht inte­griert wer­den konn­ten.

Vor­aus­set­zun­gen

Die Jugend­li­chen befin­den sich im SGB II-Bezug, sind zwi­schen 18 und 25 Jah­ren alt und erhal­ten eine Zuwei­sung durch das Job­cen­ter Dort­mund.

Inhalt

In unse­rer Krea­tiv­werk­statt befin­den sich die Berei­che:

  • Tex­ti­li­en,
  • Kera­mik,
  • Holz,
  • Far­ben und
  • Haus­wirt­schaft.

Hier kön­nen sich die Teil­neh­men­den an tages­struk­tu­rie­ren­den und unter­schied­li­chen krea­ti­ven Pro­jek­ten betei­li­gen oder eige­ne Ideen mit Unter­stüt­zung der Anleiter*innen rea­li­sie­ren, für die die per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen der jun­gen Men­schen im Fokus ste­hen.

Tätig­kei­ten im Bereich Gar­ten- und Land­schafts­bau fin­den frei­tags statt. Dar­über hin­aus kön­nen die Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen am the­ra­peu­ti­schen Rei­ten teil­neh­men.

Zum Team der Akti­vie­rungs­hil­fe plan B aktiv gehö­ren drei sozi­al­päd­ago­gi­sche Beglei­tun­gen, drei Anleiter*innen sowie eine Psy­cho­the­ra­peu­tin, die die Teilnehmer*innen beglei­ten, bera­ten und unter­stüt­zen.

plan B aktiv Lichtprojekt-Wand

Ziel

  • Ent­wick­lung und (Wieder-)Erkennung hand­werk­li­cher, arbeits­or­ga­ni­sa­to­ri­scher Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten
  • För­de­rung von Eigen­in­itia­ti­ve durch Bera­tungs- und Gesprächs­an­ge­bo­te (Grup­pen- und Ein­zel­ge­sprä­che) zu den The­men lebens­prak­ti­sche Fähig­kei­ten, Arbeits- und Lebens­zeit­ge­stal­tung, inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­ten­zen, Sozi­al­ver­hal­ten, psy­cho­so­ma­ti­sche Anfäl­lig­keit, Leis­tungs- und Ver­sa­gens­ängs­te, etc.
  • Akti­vie­rung von Selbsthilfepotentialen/ Empower­ment
  • Infor­ma­ti­on und Ver­mitt­lung von exter­nen Hilfs- oder Betreu­ungs­an­ge­bo­ten
  • Psy­cho­the­ra­peu­tisch unter­stütz­te Kri­sen­in­ter­ven­ti­on, Kon­flikt­be­wäl­ti­gung
Arbeit im Bereich Bau
Koope­ra­ti­ons­part­ner:
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Geför­dert und unter­stützt durch:
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Logo Jugendberufshaus
Logo JobCenter
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plan B Förderzentrum

Das plan B För­der­zen­trum Dort­mund ist ein vom Job­cen­ter Dort­mund geför­der­tes Pro­jekt, das die beruf­li­che und sozia­le Inte­gra­ti­on benach­tei­lig­ter Jugend­li­cher zum Ziel hat. Unter dem Mot­to „So kurz wie mög­lich, so lan­ge wie nötig“ haben lang­zeit­ar­beits­lo­se Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne die Mög­lich­keit, sich beruf­lich zu ori­en­tie­ren, zu sta­bi­li­sie­ren und ihre per­sön­li­che wie beruf­li­che Lebens­pla­nung aktiv anzu­ge­hen.

Das Pro­jekt plan B För­der­zen­trum ist ein gemein­schaft­li­ches Pro­jekt der Bie­ter­ge­mein­schaft plan B unter der feder­füh­ren­den Lei­tung der Grün­Bau gGmbH. Die Bie­ter­ge­mein­schaft besteht wei­ter aus den Trä­gern dobeq GmbH, Stadt­teil-Schu­le Dort­mund e.V. und der Werk­hof Pro­jekt gGmbH.

Ziel­grup­pe

Ziel­grup­pe sind erwerbs­fä­hi­ge, benach­tei­lig­te Jugend­li­che zwi­schen 18 und 25 Jah­ren mit indi­vi­du­el­lem För­der­be­darf.

Vor­aus­set­zun­gen

Die Jugend­li­chen befin­den sich im SGB II-Bezug (Hartz IV), sind zwi­schen 18 und 25 Jah­ren alt und erhal­ten eine Zuwei­sung durch das Job­cen­ter Dort­mund oder der Bun­des­agen­tur für Arbeit.

Inhalt

Das För­der­zen­trum bie­tet den aktu­ell 154 Teil­neh­men­den:

  • beruf­li­che Ori­en­tie­rung in ver­schie­de­nen Berufs­fel­dern und Pro­jekt­be­rei­chen. In die­sen wer­den Inhal­te des ers­ten Lehr­jah­res der jewei­li­gen Aus­bil­dungs­be­ru­fe ver­mit­telt
  • Ganz­heit­lich unter­stützt durch sozi­al­päd­ago­gi­sche Beglei­tung
  • pro­fes­sio­nel­les Job­coa­ching
  • flan­kie­ren­de Ange­bo­te, die sich die Gesund­heits­ori­en­tie­rung zum Schwer­punkt gesetzt haben
  • all­ge­mei­ne För­der­an­ge­bo­te

Ziel

  • Ver­rin­ge­rung der Hil­fe­be­dürf­tig­keit und der indi­vi­du­el­len Ver­mitt­lungs­hemm­nis­se
  • För­de­rung der beruf­li­chen und lebens­welt­be­zo­ge­nen Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen
  • nach­hal­ti­ge Ver­bes­se­rung der beruf­li­chen und sozia­len Inte­gra­ti­on
  • dau­er­haf­te beruf­li­che Ein­glie­de­rung

Der Film zum För­der­zen­trum PlanB:

Bit­te beach­ten Sie die Hin­wei­se in unse­rer Daten­schutz­er­klä­rung bzgl. des Zugriffs auf ein­ge­bet­te­te Inhal­te von Vimeo.

plan B Förderzentrum für Erwachsene

Die unmit­tel­ba­re Ziel­set­zung des För­der­zen­trums für Erwach­se­ne ist die nach­hal­ti­ge beruf­li­che und sozia­le Inte­gra­ti­on. Sie zielt auf eine dau­er­haf­te beruf­li­che Ein­glie­de­rung in ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Arbeit ab. Im Vor­der­grund steht die am Ein­glie­de­rungs­ziel des Teil­neh­mers ori­en­tier­te indi­vi­du­el­le För­de­rung – in allen Pha­sen unter dem Leit­bild „So kurz wie mög­lich, so lan­ge wie nötig“

Das För­der­zen­trum III ver­fügt über 28 Teil­neh­mer­plät­ze für Men­schen im SGB II Leis­tungs­be­zug über 25 Jah­ren, die indi­vi­du­el­ler Unter­stüt­zung bedür­fen. Die För­de­rung fin­det in enger Koope­ra­ti­on mit dem Job­cen­ter Dort­mund statt und ist grund­sätz­lich indi­vi­du­ell. Die Dau­er der För­de­rung ist dabei in der Regel auf maxi­mal 12 Mona­te begrenzt.

Nach Zuwei­sung durch das Job­cen­ter und einer kom­pak­ten Ein­gangs­pha­se folgt die eigent­li­che Hand­lungs­pha­se, die durch pro­jekt­ori­en­tier­tes Arbei­ten und indi­vi­du­el­le För­de­rung im jewei­li­gen Berufs­um­feld oder Pro­jekt­be­reich bestimmt wird. Am Ende des Pro­zes­ses steht die Ein­glie­de­rung, d.h. die rea­le Ver­mitt­lung in Arbeit, wel­che durch eine bis zu 6‑monatige Nach­be­glei­tung wei­ter sta­bi­li­siert wird.

Ziel­grup­pe

Men­schen über 25 Jah­ren mit SGB II Leis­tungs­be­zug, die indi­vi­du­el­ler Unter­stüt­zung bedür­fen.

Vor­aus­set­zun­gen

  • Zuwei­sung durch das Job­cen­ter Dort­mund
  • SGB II Leis­tungs­be­zug
  • über 25 Jah­re alt

Inhalt

  • indi­vi­du­el­le Sta­bi­li­sie­rung
  • Besei­ti­gung von Ver­mitt­lungs­hemm­nis­sen
  • beruf­li­che (Um-) Ori­en­tie­rung und betrieb­li­che Erpro­bung
  • Pro­jekt­ar­bei­ten im Berufs­feld
  • sozi­al­päd­ago­gi­sche Beglei­tung
  • Job­coa­ching

Gesund­heits­ori­en­tie­rung

  • Stress­be­wäl­ti­gung
  • Bewe­gung
  • Gesun­de Ernäh­rung
  • Umgang mit Sucht
  • Selbst­ma­nage­ment

Flan­kie­ren­de Ange­bo­te

  • Abbau schu­li­scher Defi­zi­te
  • Sprach­för­de­rung

Ziel

  • Ver­rin­ge­rung der Hil­fe­be­dürf­tig­keit und der indi­vi­du­el­len Ver­mitt­lungs­hemm­nis­se
  • För­de­rung der beruf­li­chen und lebens­welt­be­zo­ge­nen Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen
  • nach­hal­ti­ge Ver­bes­se­rung der beruf­li­chen und sozia­len Inte­gra­ti­on

 

Eindruck aus der Metallwerkstatt
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Kreativer Ausdruck durch Keramik
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plan B Förderzentrum REHA

Die Ziel­set­zung des För­der­zen­trums REHA ist die indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zung für Men­schen mit gesund­heit­li­chen Ein­schrän­kun­gen und REHA-Sta­tus im SGB II Leis­tungs­be­zug. Bei der indi­vi­du­el­len För­de­rung gilt der Leit­satz „So kurz wie mög­lich, so lan­ge wie nötig“

Das För­der­zen­trum REHA ver­fügt über 40 Teil­neh­mer­plät­ze. Die För­de­rung fin­det in enger Koope­ra­ti­on mit dem Job­cen­ter Dort­mund statt und ist grund­sätz­lich indi­vi­du­ell. Die Dau­er der För­de­rung ist dabei in der Regel auf 12 Mona­te beschränkt.

Nach der Zuwei­sung durch das Job­cen­ter und einer kom­pak­ten Ein­gangs­pha­se folgt die eigent­li­che Hand­lungs­pha­se, die durch pro­jekt­ori­en­tier­tes Arbei­ten und indi­vi­du­el­le För­de­rung im jewei­li­gen Berufs­um­feld oder Pro­jekt­be­reich bestimmt wird. Am Ende des Pro­zes­ses steht die Ein­glie­de­rung, d.h. die rea­le Ver­mitt­lung in Arbeit oder wei­ter­füh­ren­de Ange­bo­te, wel­che durch eine bis zu 6‑monatige Nach­be­glei­tung sta­bi­li­siert wer­den kann.

Ziel­grup­pe

Men­schen mit gesund­heit­li­chen Ein­schrän­kun­gen und REHA-Sta­tus im SGB II Leis­tungs­be­zug, die indi­vi­du­el­ler Unter­stüt­zung bedür­fen.

Vor­aus­set­zun­gen

  • Zuwei­sung durch das Job­cen­ter Dort­mund
  • REHA-Sta­tus und SGB II Leis­tungs­be­zug

Inhalt

  • indi­vi­du­el­le Sta­bi­li­sie­rung
  • Besei­ti­gung von Ver­mitt­lungs­hemm­nis­sen
  • beruf­li­che (Um-) Ori­en­tie­rung und betrieb­li­che Erpro­bung
  • Pro­jekt­ar­bei­ten im Berufs­feld
  • sozi­al­päd­ago­gi­sche Beglei­tung
  • Job­coa­ching

Gesund­heits­ori­en­tie­rung

  • Stress­be­wäl­ti­gung
  • Bewe­gung
  • Gesun­de Ernäh­rung
  • Umgang mit Sucht
  • Selbst­ma­nage­ment

Flan­kie­ren­de Ange­bo­te

  • Abbau schu­li­scher Defi­zi­te
  • Sprach­för­de­rung

Ziel

  • Ver­rin­ge­rung der Hil­fe­be­dürf­tig­keit und der indi­vi­du­el­len Ver­mitt­lungs­hemm­nis­se
  • För­de­rung der beruf­li­chen und lebens­welt­be­zo­ge­nen Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen
  • nach­hal­ti­ge Ver­bes­se­rung der beruf­li­chen und sozia­len Inte­gra­ti­on

 

AGH – Arbeitsgelegenheiten

Arbeits­ge­le­gen­hei­ten die­nen Men­schen, die lan­ge nicht gear­bei­tet haben oder arbei­ten konn­ten, als Mög­lich­keit für einen Ein­stieg in die Arbeits­welt. Arbeits­ge­le­gen­hei­ten sind dabei immer gemein­nüt­zig, zusätz­lich und von öffent­li­chem Inter­es­se.

Ziel­grup­pe

Men­schen im ALG II (Hartz IV) Bezug

Vor­aus­set­zun­gen

Die Zuwei­sung durch das Job­cen­ter ist zwin­gend not­wen­dig, eben­so der Leis­tungs­be­zug ALG II

Inhalt

Gemein­nüt­zi­ge zusätz­li­che Arbeits­ge­le­gen­hei­ten (Zuver­dienst­job) in Pro­jek­ten der Grün­Bau gGmbH geben Ihnen die Chan­ce, eige­ne Fähig­kei­ten zu stär­ken und 2€ Mehr­auf­wands­ent­schä­di­gung pro geleis­te­te Beschäf­ti­gungs­stun­de zu ver­die­nen.

Wie bie­ten Arbeits­ge­le­gen­hei­ten in fol­gen­den Berei­chen an:

  • Gar­ten- und Land­schafts­bau
  • Quar­tier­ser­vice Dort­mund Nord­stadt und Hör­de
  • Erleb­nis­welt Fre­den­baum
  • Metall­werk­statt
  • Quer­beet – die Stadt­teil Gärt­ne­rei

Wir bie­ten Ihnen

  • prak­ti­sche Anlei­tung und Ver­mitt­lung von Grund­kennt­nis­sen in den Ein­satz­stel­len
  • Unter­stüt­zung bei der Ent­wick­lung Ihrer Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen

Ziel

Ergeb­nis der Arbeits­ge­le­gen­hei­ten soll­te die Fest­stel­lung von Arbeits­fä­hig­keit, Aus­bil­dungs­fä­hig­keit oder ande­rem Qua­li­fi­zie­rungs­be­darf sein. Aber auch das rei­ne Ange­bot einer sinn­stif­ten­den Beschäf­ti­gung zum Erhalt der Tages­struk­tur kann Ziel des Ange­bots sein. Wir gehen dabei indi­vi­du­ell auf die Bedarfs­la­ge von Kun­den und dem Job­cen­ter Dort­mund ein.

 

Garten- und Landschaftsbau
Geför­dert und unter­stützt durch:
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Kreatives Arbeiten mit Ton
Geför­dert und unter­stützt durch:
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AGH Kreativwerkstatt

Im Rah­men der AGH „Pilot“ wer­den Men­schen mit psy­chi­schen Beein­träch­ti­gun­gen beschäf­tigt. Eine Beson­der­heit ist die Mög­lich­keit, die Teil­nah­me­zeit indi­vi­du­ell abzu­spre­chen.

Ziel­grup­pe

Men­schen mit psy­chi­scher Beein­träch­ti­gung unter 25 Jah­ren sowie über 25 Jah­ren im ALG II Bezug.

Vor­aus­set­zun­gen

Teil­neh­men­de müs­sen im Leis­tungs­be­zug des Job­cen­ters Dort­mund ste­hen und von dort über den jeweils zustän­di­gen Mit­ar­bei­ter zuge­wie­sen wer­den. Es muss kei­ne aktu­el­le Dia­gno­se oder ein The­ra­pie­platz vor­han­den sein.

Inhalt

Die Grün­Bau gGmbH bie­tet fünf­zehn Teil­neh­mer­plät­ze im Rah­men einer Krea­tiv­werk­statt an. Zwei Kunst­the­ra­peu­tin­nen sowie zwei Sozi­al­ar­bei­te­rin sind vor Ort, lei­ten an und betreu­en die Teil­neh­men­den.

Ziel

Die Teil­neh­men­den wer­den an eine gere­gel­te Tages- und Wochen­struk­tur her­an­ge­führt. In der sozi­al­päd­ago­gi­schen Zusam­men­ar­beit wer­den indi­vi­du­el­le Pro­blem­la­gen (Schul­den, Dro­gen­miss­brauch etc.) bear­bei­tet. Außer­dem beglei­tet den Teil­neh­men­den eine fort­lau­fen­de För­der­pla­nung. Die abschlie­ßen­de Klä­rung der Pro­blem­la­gen und/oder Dia­gno­sen ste­hen im Fokus. Inner­halb der Krea­tiv­werk­statt wer­den hand­werk­li­che und künst­le­ri­sche Grund­tech­ni­ken erlernt. Eben­so wird das sozia­le Agie­ren inner­halb einer Grup­pe geför­dert und gefor­dert. Kunst­päd­ago­gisch kön­nen psy­chi­sche Kri­sen auf­ge­fan­gen wer­den.

 

Aktiv statt Passiv!

Lang­zeit­ar­beits­lo­se mit meh­re­ren Ver­mitt­lungs­hemm­nis­sen pro­fi­tie­ren auch in Zei­ten guter wirt­schaft­li­cher Ent­wick­lung und zurück­ge­hen­der Arbeits­lo­sig­keit nicht von der kon­junk­tu­rel­len Ent­wick­lung. Die Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit ver­ste­tigt sich immer mehr. In der Fol­ge zei­gen sich Ver­ar­mungs­ten­den­zen gan­zer Fami­li­en und Bevöl­ke­rungs­grup­pen, die sich oft auf ein­zel­ne Stadt­quar­tie­re kon­zen­trie­ren und nega­ti­ve gesell­schaft­li­che Fol­ge­wir­kun­gen mit sich brin­gen.

Die­ser Nega­tiv­ent­wick­lung etwas ent­ge­gen­zu­set­zen hat sich die ISB zum Ziel gesetzt. Der Titel „Aktiv statt pas­siv!“ ist dabei Pro­gramm.
Akti­ve, sinn­vol­le Betei­li­gung der betrof­fe­nen Men­schen am Erwerbs­le­ben statt dau­er­haf­te Zah­lun­gen von Trans­fer­leis­tun­gen (ALG II) für ihre unfrei­wil­li­ge, per­spek­tiv­lo­se Pas­si­vi­tät in der Arbeits­lo­sig­keit, das bie­ten die Pro­jek­te den Betei­lig­ten.

Die Umwand­lung der pas­si­ven Leis­tun­gen in Lohn­kos­ten­zu­schüs­se, die vor­han­de­ne Min­der­leis­tun­gen aus­glei­chen, ist dabei ein zen­tra­ler Fak­tor, auch um einen sozia­len Arbeits­markt dau­er­haft finan­zie­ren zu kön­nen.

Die dau­er­haf­te beruf­li­che und sozia­le Inte­gra­ti­on der Beschäf­tig­ten ist das gro­ße Ziel der Pro­jek­te, die in bis­her 4 Durch­läu­fen (ASP 1–4) seit dem 01.01.2013 mit ins­ge­samt 475 ange­bo­te­nen Arbeits­plät­zen durch­ge­führt wer­den. 

Davon hat die Grün­Bau gGmbH 60 Arbeits­plät­ze in die­sen Pro­gram­men besetzt.

Pro­jekt­bau­stei­ne

Profiling/Kompetenzfeststellung
Job­cen­ter und ISB-Mit­ar­bei­ter stel­len fest, wel­che Kom­pe­ten­zen die Lang­zeit­ar­beits­lo­sen für die ange­bo­te­nen Arbeits­stel­len mit­brin­gen.

Kom­pe­tenz­för­de­rung und Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung
Die Ergeb­nis­se bil­den den Aus­gangs­punkt für die beruf­li­che Qua­li­fi­zie­rung, aber auch für die Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung der Inte­gra­ti­ons­be­schäf­tig­ten (z.B. berufs­be­zo­ge­ne Sprach­för­de­rung, Erwerb eines beruf­lich not­wen­di­gen Füh­rer­scheins, Gesund­heits­för­de­rung und Schuld­ner­be­ra­tung).

Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung
Es wer­den in den Pro­jek­ten Voll­zeit­ar­beits­plät­ze ange­bo­ten, Teil­zeit­ar­beit ist mög­lich.

  • Senio­ren-/ Gesund­heits­wirt­schaft
  • Haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen, Hilfs­kräf­te in der Kin­der­be­treu­ung (Fami­li­en­hel­fer, Haus­halts­hel­fer, Erzie­hungs­hel­fer)
  • Ver­kauf
  • Haus­wirt­schaft
  • Faci­li­ty manage­ment (Haus­meis­ter, Grün­pfle­ge, Rei­ni­gung, hand­werk­lich-tech­ni­sche Dienst­leis­tun­gen)
  • Transport/Logistik
  • Recy­cling
  • Zwei­rad­me­cha­ni­ker
  • Bürohelfer/Verwaltung
  • Bauhelfer/GaLa
  • Öko­lo­gi­scher Gemü­se­bau

Alle ange­bo­te­nen Stel­len in den genann­ten Berufs­fel­dern bie­ten gute Inte­gra­ti­ons­chan­cen und ent­spre­chen den Prin­zi­pi­en der „fai­ren Arbeit“. Sie wer­den im Rah­men der jeweils gül­ti­gen Tari­fe ent­lohnt.

Beglei­tung und Sta­bi­li­sie­rung, Job­coa­ching
Die Arbeits­plät­ze wer­den von Job­coa­ches beglei­tet und unter­stützt. Sie sind bei den Arbeit­ge­bern direkt ange­stellt und tau­schen sich zur Qua­li­täts­si­che­rung regel­mä­ßig über den För­der­ver­lauf und spe­zi­el­le Pro­blem­stel­lun­gen aus. Sie arbei­ten eng mit der Kom­mu­ne, dem Job­cen­ter und exter­nen Bera­tungs­ein­rich­tun­gen zusam­men. Die ange­bo­te­ne Unter­stüt­zung der Inte­gra­ti­ons­be­schäf­tig­ten soll ihre Selbst­or­ga­ni-sati­ons­fä­hig­keit ver­bes­sern.

Inte­gra­ti­on
Zur Unter­stüt­zung der dau­er­haf­ten Inte­gra­ti­on nach Aus­lau­fen der Lohn­kos­ten-för­de­rung wird das Job­coa­ching Arbeit­ge­bern und –neh­mern noch ein hal­bes Jahr wei­ter ange­bo­ten.

Netz­werk­ko­or­di­na­ti­on
Die Netz­werk­ko­or­di­na­ti­on wird von der Koor­di­nie­rungs­stel­le des ISB durch­ge­führt.

Akteu­re

Die ver­ant­wort­li­che Umset­zung der Modell­för­de­rung über­nimmt die Inter­es­sen­ge­mein­schaft sozi­al­ge­werb­li­cher Beschäf­ti­gungs­in­itia­ti­ven – ISB e.V.
(www.isb-dortmund.de).

Die Kom­mu­ne trägt durch Ein­glie­de­rungs­leis­tun­gen gemäß §16a SGB II (Schuld­ner- Sucht‑, psy­cho­so­zia­le Bera­tung, Kin­der­be­treu­ung etc.) zur Sta­bi­li­sie­rung der Inte­gra­ti­ons­be­schäf­tig­ten und der auf­ge­bau­ten Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se bei. Sie bringt die ein­ge­spar­ten Kos­ten der Unter­kunft in die Finan­zie­rung der Arbeits­plät­ze ein.

Unver­zicht­ba­rer Part­ner bei der Umset­zung ist wei­ter­hin das Job­cen­ter Dort­mund, das die För­de­rung der Arbeits­ver­hält­nis­se im Rah­men des §16e SGB II trägt. Wei­ter­hin über­nimmt das Job­cen­ter die Akti­vie­rung und die Aus­wahl geeig­ne­ter Inte­gra­ti­ons­be­schäf­tig­ter und unter­stützt die Durch­füh­rung des Pro­jek­tes.

Arbeit­ge­ber der Inte­gra­ti­ons­be­schäf­tig­ten sind fol­gen­de ISB-Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen:

  • Cari­tas­ver­band Dort­mund e.V.
  • CJD Dort­mund
  • Dia­ko­ni­sches Werk Dort­mund und Lünen gGmbH
  • dobeq GmbH
  • Frau­en­zen­trum Huckar­de 1980 e.V.
  • gGID GmbH
  • Grün­Bau gGmbH
  • Gewerk­statt
  • Stadt­teil-Schu­le e.V.
  • Werk­hof Pro­jekt gGmbH

Kos­ten und Finan­zie­rung

Die Gesamt­kos­ten von Aktiv statt pas­siv! wer­den vom Job­cen­ter und der Kom­mu­ne, dem Land NRW und dem ESF, sowie den betei­lig­ten Arbeit­ge­ber der ISB e.V. getra­gen.

Ansprech­part­ner ISB e.V.:
Andre­as Koch – 02 31 . 8 40 96–0

Aktiv statt passiv - Renovierungsarbeit
Koope­ra­ti­ons­part­ner:
Logo GrünBau
Logo ISB e.V.
Geför­dert und unter­stützt durch:
Logo Stadt Dortmund
Logo JobCenter
Logo Land NRW
Logo ESF für Deutschland
Logo Europäische Union
Zusammenarbeit auf dem Bau
Geför­dert und unter­stützt durch:
Logo Stadt Dortmund
Logo JobCenter
Logo Agentur für Arbeit Dortmund

Teilhabechancengesetz (§16i und §16e SGB II)

Am 01.01.2019 ist das neue Teil­ha­be­chan­cen­ge­setz (THCG) in Kraft getre­ten.

Es beschreibt ein neu­es Regel­in­stru­ment im Sozi­al­ge­setz­buch II (§16i SGB II – Ein­glie­de­rung von Lang­zeit­ar­beits­lo­sen) und erwei­tert ein bereits bestehen­des (§16e SGB II – Teil­ha­be am Arbeits­markt).

Erst­mals müs­sen die regu­lär geför­der­ten Arbeits­plät­ze nicht aus­schließ­lich wett­be­werbs­neu­tral, zusätz­lich und gemein­nüt­zig sein. Das neue Regel­in­stru­ment zur sozia­len Teil­ha­be ist ein Para­dig­men­wech­sel in der Poli­tik zur Bekämp­fung der Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit.

Wer wird geför­dert?

  • Erwerbs­fä­hi­ge Leistungsbezieher*innen ab 25 Jah­ren, die seit 6 oder mehr Jah­ren Grund­si­che­rungs­leis­tun­gen bezie­hen und in die­sem Zeit­raum nicht oder nur sehr kurz erwerbs­fä­hig waren.
  • (Allein-)erziehende oder schwer­be­hin­der­te erwerbs­fä­hi­ge Leistungsbezieher*innen ab 25 Jah­ren, die seit 5 oder mehr Jah­ren Grund­si­che­rungs­leis­tun­gen bezie­hen und in die­sem Zeit­raum nicht oder nur sehr kurz erwerbs­fä­hig waren.

Die Grün­Bau gGmbH bie­tet Arbeits­plät­ze im Rah­men des Teil­ha­be­chan­cen­ge­set­zes der­zeit in fol­gen­den Berei­chen an:

  • Quar­tier­ser­vice
  • Haus­meis­te­rei
  • Bau­be­reich
  • Hand­werk­li­che Helfer*innen
  • Gar­ten- und Land­schafts­bau

Im Unter­neh­mens­ver­bund mit:

Mit­glied im: