Neuer Gesellschafter der GrünBau GmbH: Stiftung Soziale Stadt

Seit Mitte des Jahres 2009 haben Vertreter des Projektverbundes mit fachlicher Unterstützung der KPMG AG die Gründung einer Stiftung vorbereitet und die Idee mit vielen Dortmunder Persönlichkeiten diskutiert und abgestimmt. Der Planerladen e.V. brachte als Erststifter schließlich das notwendige Vermögen zur Gründung ein, indem die gemeinnützige GrünBau GmbH, bisher eine Tochter des Planerladens, die seit vielen Jahren in der Nordstadt Berufs- und Jugendhilfemaßnahmen anbietet, Bestandteil der Stiftung wird. Durch Zustiftungen und Spenden sollen die finanziellen Möglichkeiten Schritt für Schritt erhöht werden, um Projekte in den Aktionsräumen direkt zu unterstützen und/oder die Arbeit anderer gemeinnütziger Stadtteilakteure zu fördern.

 

Bürgerschaftliches Engagement begleitet Aktionsplan:
Stiftung Soziale Stadt hat Arbeit aufgenommen

Die Dortmunder Stiftung Soziale Stadt hat nach Anerkennung durch die Bezirksregierung Arnsberg und die Oberfinanzdirektion ihre Arbeit aufgenommen. Die Stiftung wird den Aktionsplan Soziale Stadt auf vielfältige Weise durch bürgerschaftliches Engagement flankieren. Den ersten ehrenamtlichen Vorstand bilden Andreas Koch als erster Vorsitzender und Angelika Wirth als seine Stellvertreterin, beide von der GrünBau GmbH. Ein hochrangig besetztes 19-köpfiges Kuratorium, das ebenfalls ehrenamtlich tätig ist, bildet den breiten gesellschaftlichen Konsens hinsichtlich der Stiftungsziele ab und schafft zugleich ein hohes fachliches Potenzial. Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der diesem Gremium angehört, ist den Initiatoren der Stiftung dankbar: „Wir haben jetzt ein Instrument, das die städtischen Aktivitäten sinnvoll unterstützen kann. Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, dass die 13 identifizierten Aktionsräume in der Stadt nicht den Anschluss verlieren.“

Die Stiftung unterstützt ausdrücklich die Konzentration öffentlicher Fördermittel auf die 13 Dortmunder Stadtteile, die in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht den Anschluss an die anderen Stadtgebiete zu verlieren drohen. Benachteiligte Bevölkerungsgruppen in diesen Stadtteilen sollen gefördert und zur Selbsthilfe befähigt werden. Die Schaffung von (geförderter) Arbeit und die Förderung schulischer und beruflicher Qualifizierung sind dabei ein Schlüssel, um ökonomische Gerechtigkeit zu fördern.

Weitere förderungswürdige Bereiche sind u.a.

  • die Verbesserung der sozialen und gesundheitlichen Situation in allen Lebensbereichen,
  • die Unterstützung und Ergänzung von Beratungs- und Hilfsangeboten der Sozial-/Jugend-/Seniorenhilfe,
  • die Verbesserung des Dialogs der Kulturen und der Integrationshilfen für die vielen Mitbürgerinnen und Mitbürger, für die oft gerade diese Quartiere eine erste neue „Heimat“ bilden.

Die Stiftung versteht sich in Zeiten knapper öffentlicher Mittel als Ergänzung öffentlicher Hilfsangebote, sie ist kein adäquates Mittel für deren Ersatz. Das Sozialstaatsprinzip darf und kann nicht durch „Charity“ und privates Engagement ersetzt werden. Keinesfalls sollen auch Nachbarschafts- und Selbsthilfeansätze ersetzt, sondern vielmehr gefördert werden.

Die Stiftung wird an der Beseitigung von strukturellen Defiziten in den Aktionsräumen arbeiten und nicht Hilfsangebote für einzelne Bewohnerinnen und Bewohner unterbreiten.

So werden sich die Aktivitäten der Stiftung nicht nur auf die Beschaffung von Finanzmitteln beschränken. Die Stiftung will vielmehr auch ein Forum für konzeptionelle Diskussionen zur Förderung eines „sozialen Dortmund“ werden. Das Kuratorium bietet hierfür eine hervorragende Ausgangsbasis. Neben dem jeweiligen Oberbürgermeister der Stadt Dortmund gehören dem Gremium Vertreter aus Handwerk, Industrie und Dienstleistungsgewerbe ebenso an wie Fachleute aus Sozialverbänden, Forschung und Lehre, Stadtentwicklung und Arbeitsmarktförderung.

Wer die Arbeit der Stiftung unterstützen möchte, kann das im Wesentlichen auf zweierlei Art und Weise tun: Zustiftungen werden dem Stiftungskapital zugefügt, die Zinserträge des Kapitals kommen gemeinnützigen Zwecken in den Aktionsräumen zu Gute. Gemeinnützige Spenden werden direkt und vollständig für Hilfsangebote in den Aktionsräumen verwendet. Beide Arten finanzieller Zuwendungen werden vom Finanzamt steuermildernd anerkannt.

„Jeder Betrag hilft uns weiter. Wir haben schon Zustiftungen erhalten, die sich ein Geburtstagskind anstelle von Präsenten gewünscht hatte.“, bittet Vorstandsvorsitzender Andreas Koch um Unterstützung.

Zustiftungen und Spenden sind möglich an die

Stiftung Soziale Stadt, Sparkasse Dortmund, Bankleitzahl 44050199,
Konto 122 46 97.

Wer weitere Informationen wünscht wendet sich an die

Stiftung Soziale Stadt, Unnaer Str. 44, 44145 Dortmund,
Telefon: 0231/ 84 09 60, E-Mail: akoch@stiftung-soziale-stadt.de

 

Dem Kuratorium der Stiftung Soziale Stadt gehören an

 

·         Ullrich Sierau

·         Thomas Böcker

·         Anne Katrin Bohle

·         Walter Derwald    

·         Dr. Laura Faltz

·         Gerd Galonska                         

·         Klaus Graniki

·         Bernd Gregor

·         Helmut Klasen

·         Stefan Kulozik

·         Dr. Reinhold Lunow

·         Frank Neukirchen-Füsers

·         Gunther Niermann

·         Frank Nordhoff

·         Guntram Pehlke                     

·         Jutta Reiter

·         Stefan Schreiber

·         Prof. Dr. Reiner Staubach

·         Dr. Knut Zschiedrich

 

Dem Vorstand der Stiftung Soziale Stadt gehören an

 

·         Andreas Koch, Vorsitzender

·         Angelika Wirth, stellvertretende Vorsitzende

·         Gerhard Benninghaus, Schatzmeister

·         Franz Stengert

© GrünBau gGmbH 2015 - Impressum