Arbeitsmarkt

Vorrangiges Ziel der GrünBau GmbH ist gemäß des Gesellschaftsvertrages, „die Beschäftigung und Qualifizierung sozial benachteiligter Personengruppen (…) und ihre Integration in den regulären Arbeitsmarkt“. Anders ausgedrückt, GrünBau möchte Arbeitslose befähigen („empowern“), mit Hilfe eines darauf abgestimmten betrieblichen Personalentwicklungskonzeptes ihr (berufliches) Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Um diesen Anspruch sinnvoll auszugestalten, orientiert sich Beschäftigung an den Realitäten des ersten Arbeitsmarktes. Die Qualifizierungskonzepte sind marktnah entwickelt und werden unter Berücksichtigung des geltenden Rechtsrahmens auftragsbezogen durchgeführt, d.h. es werden keine Sandkastenspiele veranstaltet, um Lebensrealitäten im Prozess der Beschäftigung und Qualifizierung weitgehend widerzuspiegeln und nicht auszublenden.

GrünBau berät, beschäftigt und qualifiziert Arbeitslose unterschiedlicher beruflicher und sozialer Herkunft: Jugendliche und junge Erwachsene, langzeitarbeitslose Männer und Frauen, MigrantInnen und Schwerbehinderte, Personen mit und ohne abgeschlossene Schul- bzw. Berufsausbildung. Bei einigen Menschen ist die fehlende Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes durch schlechte Wirtschaftsentwicklung der einzige Grund für ihre Arbeitslosigkeit, in anderen Fällen sind auch Bildungsdefizite und soziale Benachteiligungen die Ursache für Hilfebedürftigkeit.

Ebenso unterschiedlich wie die Voraussetzungen der „Integrationsbeschäftigten“ bei Eintritt in eine geförderte Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahme sind, so differenziert muss auch das Personalentwicklungskonzept gestaltet sein.

Auf eine kurze Formel gebracht verfolgt GrünBau die Strategie, Qualifizierung, soziale Stabilisierung und Erwerbsorientierung miteinander zu verbinden, um berufliche Integration zu erreichen.

Die Maxime „Fördern und Fordern“ beherrscht die öffentliche Diskussion um „neue Eingliederungsstrategien“ (aktivierender Sozialstaat). GrünBau versteht diese „Formel“ als ein Empowerment-Konzept in der Personalentwicklung. Es berücksichtigt den Ablauf der Integration Arbeitsloser von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachbetreuung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die einzelnen Fördermodule werden dabei bedarfsgerecht individuell zusammengestellt. Überforderung wird damit genauso vermieden wie Unterforderung.

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